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Veranstaltung - Erstes Praxis Know how zum Steuermodernisierungsgesetz

Erstes Praxis Know how zum Steuermodernisierungsgesetz

Erstes Praxis Know how zum Steuermodernisierungsgesetz

Die „größte AO-Reform seit 1977“ – das Steuerrechtsmodernisierungsgesetz – ist in wesentlichen Teilen zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Der weitere Ausbau der digitalen Steuererklärungs-, Bearbeitungs- und Bekanntgabeprozesse sowie die von der Finanzverwaltung erhoffte Steigerung an Effizienz und Ressourcenscho-nung bei der Fallbearbeitung (Risikomanagement) führt zu einer deutlichen Ände-rung der Arbeitsabläufe im Berufsalltag der Steuerberater.
Das Seminar zeigt – begleitet von zahlreichen praktischen Anwendungsbeispielen –die Chancen, Risiken und das erste Praxis-Knowhow der neuen „digitalen Steuerwelt“ auf.



Steuermodernisierungsgesetz 2017.pdf


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27.03.2017 – 15:30 – 19:00 Uhr

Westfalenhalle, Dortmund

Referent/in: Dr. Jens Reddig

150,00 €

150,00 €

Preisangaben inkl. MwSt.
Versandkostenfrei



Gliederung

1.    Überblick – Was bringt die „größte AO-Reform seit 1977“?


2.    Neues zu den Abgabefristen – Was ändert sich?
       a.    Gesetzliche Fristverlängerung für Berater
       b.    Chancen für weitergehende Fristverlängerungen?
       c.    Ausweitung des Vorabanforderungs-Katalogs – Rechtsschutzmöglichkeiten?
       d.    Automationsgestützte Zufallsauswahl für Vorabanforderungen
       e.    Ausweg Kontingentierungsverfahren
       f.     Zeitliche Anwendungsregeln


3.    Verspätungszuschlag – Ende der Ermessenszeit
       a.    Gesetzessystematik – Gebundener Verspätungszuschlag
       b.    Neue Berechnungsmodi – automationsgestützte Festsetzung
       c.    Verfahrensrechtliche Aspekte – Rechtsschutzmöglichkeiten?


4.    „Steuererklärungshelfer“ – Datenübermittlung durch Dritte (§ 93c AO)
       a.    Fristen / Informationspflichten / Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten
       b.    Korrekturpflichten – 7 Jahre!
       c.    Haftung des Dritten für Steuerausfälle
       d.    Außenprüfung bei Dritten (§ 203a AO)


5.    Elektronische Steuererklärungsprozesse
       a.    Übermittlungen nach Maßgabe der StDÜV – Neuregelungen
       b.    Vereinfachungen beim Steuererklärungsprozess
       c.    Das „qualifizierte Freitextfeld“ – Erstes Praxis-Knowhow


6.    Vollmachten und Steuerberater-Vollmachtsdatenbanken (§§ 80, 80a AO)
       a.    Gesetzliche Vollmachtsvermutung für Berater
       b.    Elektronische Vollmachtsdatenbanken – Zugriff auf „Datentöpfe“ der Finanzverwaltung
       c.    Bundesweites Steuerberaterverzeichnis
       d.    Aktuelle amtliche Vollmachtsformulare


7.    Vorhalte- anstelle von Vorlagepflichten bei Belegen – Vorteile und Gefahren


8.    Der „neue“ Amtsermittlungsgrundsatz (§ 88 AO) – Gibt es ihn noch?

       a.    Wirtschaftlichkeits- und Zweckmäßigkeitsgesichtspunkte
       b.    Allgemeine Weisungen für Fallgruppen – Risikoklassen?


9.    Automationsgestützte Risikomanagementsysteme (RMS)
       a.    Austausch: Personelle RMS gegen IT-gestützte RMS
       b.    Grenzen der RMS – Aussteuerungsmöglichkeiten
       c.    „Geheimhaltung“ der Risikofilter – Rechtsschutzfragen


10.  Ausschließlich automationsgestützter Steuerbescheid
       a.    Neuregelung in § 155 Abs. 4 AO
       b.    Gestaltungsmöglichkeiten für Mandant und Berater


11.  Automatisierte Bekanntgabe von Steuerbescheiden
       a.    Bekanntgabe durch Bereitstellung zum Datenabruf (§ 122a AO)
       b.    Neues zur elektronischen Bekanntgabe per E-Mail – Anforderungen


12.  Neue Korrekturvorschriften
       a.    § 173a AO
       b.    § 175b AO
       c.    § 163 AO


13.  Einheitliche digitale LohnSchnittstelle (DLS) – alsbald verpflichtend


14.  Steuerlicher Herstellungskostenbegriff (§ 6 Abs. 1 Nr. 1b EStG) – Neues?


15.  Aktuelles zur verbindlichen Auskunft (§ 89 AO) – Fristen für die Behörde