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Veranstaltung - 62. Steuerfachtagung Norderney 2017

62. Steuerfachtagung Norderney 2017

62. Steuerfachtagung Norderney 2017

62. Steuerfachtagung auf Norderney 2017Das Meer rauscht, eine Seebrise streicht sanft über die Haut, salzige Seeluft belebt die Sinne und lässt die Gedanken abschweifen. Warum nicht mal das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden? Die Steuerfachtagung auf Norderney bietet eine ein-zigartige, erholsame Umgebung und den Erwerb von Wissen in einer nahezu perfekten Einheit. Heilsame Ruhe, die entspannende Weite von Nordsee und Wattenmeer sowie die typisch ostfriesische Gastfreundschaft in Verbindung mit der Präsentation neuer Fakten und Interpretationen der aktuellen Steuergesetzeslage sind dabei die optimale Basis für eine gleichermaßen wohltuende wie produktive Woche.

Seit 1955 entwickelte sich aus der 1. Steuerfachtagung auf der bekannten Nordseeinsel bis heute eine beliebte Fortbildungsveranstaltung, die Wissenstransfer mit Entspannung und Erholung verbindet. Auch in diesem Jahr werden steuerrechtliche Aspekte informativ und spannend von kompetenten Dozenten dargelegt.

Der 62. Steuerfachkurs findet vom 24.07. - 29.07.2017 statt.

Aufgrund der begrenzten Kapazitat uber die Sommerferienzeit raten wir dringend dazu, sich fruhzeitig um eine Unterkunft (Hotel, Pension, Ferienwohnung) zu bemuhen!

Hierbei unterstutzt gerne die Zimmervermittlung Norderney.
Tel.: 04932/891300
Fax: 049 32/891 320
E-Mail: zimmervermittlung@norderney.de
Web: www.norderney.de

Zimmervermittlung Buchungskennwort: "ASW Steuerfachtagung"

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62. Steuerfachtagung Norderney 2017


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24.07.2017 – 29.07.2017 – 09:00 – 16:30 Uhr

Conversationshaus, Norderney

Referent/in: diverse

770,00 €

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62. Begrüßungsabend Norderney

23.07.2017 – 18:00 – 23:30 Uhr

Cornelius Austernbar (Badehalle), Norderney

35,00 €

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Gliederung

Themenübersicht:

Mo. 24.07.2017
Erbschaftsteuerliche Gestaltungsspielräume 2017
Dipl.-Fw. Hans Günter Christoffel 
Steuerberater

I.     Begünstigungen für den „Normalfall“
       1.   Begünstigungsfähiges Vermögen
       2.   Missbrauchsverhinderungsregelung
       3.   Verwaltungsvermögen: Abgrenzung zum begünstigten Vermögen
       4.   Vermögen im Zusammenhang mit Altersversorgungsverpflichtungen
       5.   Transparenzprinzip
       6.   Schuldenproblematik
              6.1. Schuldenverrechnung mit Finanzmittel und Aufteilung
              6.2. Sonderregelung für Schulden: Durchschnittswert und jungesVerwaltungsvermögen
              6.3 Gestaltungsfälle
       7.   Umgliederung „Verwaltungsvermögen in begünstigtes Vermögen“
       8.   Investitionsklausel für Erbfälle
       9.   Sonderabschlag für Familienunternehmen
       10. Verschonungskonzept im neuen Recht
       11. Neue Lohnsummenregelung
       12. Stundungsregelung
II.   Verschonung von Groß-Unternehmen
III.  Neues Bewertungsrecht

       1.   Vereinfachtes Ertragswertverfahren
       2.   Vorsicht bei der Bewertung von GmbH-Anteilen
       3.   Neues Sachwertverfahren bei der Immobilienbewertung
IV.  Gestaltungsempfehlungen zum neuen Erbschaftsteuerrecht
       1.   Gewerblich geprägte GmbH & Co. KG als Gestaltungselement nutzen
       2.   Gestaltungen mit Hilfe des Sonderbetriebsvermögens
       3.   Vorsicht bei Betriebsaufspaltungsfällen
       4.   „Abgespeckte“ Cash-GmbH & Co. KG noch möglich?
       5.   Aufteilung des Betriebsvermögens bei Personengesellschaften
              5.1. Besonderheiten bei der Bewertung eines Mitunternehmeranteils: Verteilungsproblem
              5.2. Kapitalkonten geschickt einsetzen
       6.   Poolregelung
V.   Auswirkungen der Erbschaftsteuerreform auf das Privatvermögen

 

Di. 25.07.2017
Personengesellschaften – rechtssicher darstellen und Steuersparpotential nutzen
Dipl.-Fw. M.A. Jochen Hansen
Steuerberater

•     Grundsätzliches
      
o   Zivilrechtliche Grundlagen
       o   Schwerpunkt Personenhandelsgesellschaften
            OHG
            KG
            GmbH & Co. KG
       o   Steuerliche Mitunternehmerschaft/ Mitunternehmerstellung
•      Gewinnermittlung in Handels- und Steuerrecht
        o   Handelsbilanz
        o   Steuerbilanz
             Gesamthandelsbilanz
             Ergänzungsbilanzen
             Sonderbilanzen
        o   Steuerrechtliche Zurechnung von Wirtschaftsgütern

•       Aktuelles zur Abfärbetheorie des § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG
•       Übertragung/ Überführung von Wirtschaftsgütern (§ 6 Abs. 5 EStG)
•       Gründung von Personenhandelsgesellschaften/ Eintritt weiterer Gesellschafter
•       Austritt von Gesellschaftern/ Gesellschafterwechsel

 

Mi. 26.07.2017
Nationale und internationale umsatzsteuerliche Beratungsschwerpunkte
Dipl.-Wirtschaftsjurist (Univ.) Andreas Fietz
Steuerberater / Manager

1.     Internationale Umsatzsteuer
        a.  Innergemeinschaftliche Lieferungen
        b.  Reihengeschäfte über die Grenze
        c.  Verunglückte Dreiecksgeschäfte
        d.  Elektronische Dienstleistungen
2.     Geschäftsmodell Amazon
        a.  Auswirkungen von FBA, Fulfillment und Marketplace
        b.  Verpflichtungen im Ausland
        c.  Verbringungen in andere Mitgliedstaaten
        d.  Rechnungen und Proforma-Rechnungen
        e.  Retourenprozess
3.     Rechnungen
        a.  Entwicklung bei den Rechnungspflichtangaben
        b.  BFH nimmt Stellung zur Rechnungskorrektur
        c.  Chancen und Risiken
4.     Grundstücksbezogene (Bau-)Leistungen
        a.  Neuregelung zum 01.01.2017
        b.  Definition von Bauleistungen
        c.  Fehlerhafte Abrechnungen
        d.  Update „Bauträgerfälle“
5.     Besteuerung der öffentlichen Hand
6.     Aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsmeinung

 

Do. 27.07.2017
Ertragsteuerliche Streitthemen in der Detailbetrachtung
Dipl.-Fw. Lars Mayer
Steuerberater

I.      Gewerblicher Grundstückshandel
        1.  Voraussetzungen
        2.  Rechtsfolgen
        3.  Zweifelsfragen
        4.  Beispiele
II.     Miet- und Darlehensverträge zwischen Angehörigen
        1.  Voraussetzungen für die Anerkennung
        2.  Nicht-Anerkennung dem Grunde nach
        3.  Nicht-Anerkennung der Höhe nach
III.    Darlehensgewährung zwischen Kapitalgesellschaft und Gesellschafter
        1.  Darlehen an die Gesellschaft (Unverzinslichkeit, Rangrücktritt, Verzicht)
        2.  Darlehen an den Geselschafter (vGA, Behandlung der Schuld im PV)
IV.   Gesamtplanrechtsprechung
        1.  Historie und entschiedene Anwendungsfälle
        2.  positive Entscheidungen des BFH
V.    Aktuelle Entscheidungen und Verwaltungsanweisungen "querbeet"

 

Fr. 28.07.2017
Körperschaftsteuerliche Brennpunkte 2017
Dipl.-Fw. Ortwin Posdziech

I.       Rückwirkende Entschärfung des § 8 c KStG nach dem 31.12.2015 (der neue § 8  d KStG!)

II.      Aktuelles zur verdeckten Gewinnausschüttung
         •   VGA bei Vermietung eines EFH an den GesGF der GmbH einschl. der Bedeutung für Ferienvillen 
             (neue BFH-Rechtsprechung)
         •   Der GesGF als Subunternehmer für die eigene GmbH
         •   Sind Arbeitszeitkonten für GesGF wirklich vGA?
         •   Keine vGA durch Risikogeschäfte
         •   Übernahme der Kosten für die Geburtstagsfeier des GesGF als vGA
         •   Schwestergesellschaften als nahestehende Personen des  Gesellschafters
         •   Steuerfolgen bei verdeckten Gewinnausschüttungen durch Vorteilszuwendungen zwischen Schwestergesellschaften

III.     Vermeidung des § 8 c KStG
         •   Neue Gefahren bei Anteilsübertragung im Wege der vorweggenommen Erbfolge 
         •   § 8 c KStG bei der Anteilsübertragung in Raten (geschickte Gestaltung!)
         •   Unternehmensbewertung als Nachweis stiller Reserven
         •   Verfassungswidrigkeit des § 8 c KStG einschl. Bedeutung ab VZ 2010?
         •   Forderungsverzicht gegen Besserungsschein oder Forderungsabtretung bei Anteilsübertragung einer Verlust-GmbH 
         •   (Verunglückter) Rangrücktritt als Gestaltungsmittel zur Vermeidung des § 8 c KStG 

IV.    Neues zu Pensionszusagen und anderen Altersversorgungen für den GesGF
         •   Abfindung von Pensionsansprüchen vor und nach Eintritt des Versorgungsfalls insbesondere bei geplanter 
             Anteilsveräußerung
         •   Erdienbarkeitsprüfung bei Zuwendungen an eine Unterstützungskasse
         •   Notwendigkeit einer Erdienbarkeit auch bei Pensionszusagen durch Entgeltsumwandlung
         •   Möglichkeiten und Risiken bei Übertragung von Pensionsverpflichtungen gegenüber GesGF auf eine andere GmbH 
              (insbes. Steuerfolgen, angemessene Ausgleichszahlung, vGA, Überversorgung, Lohnzufluss?) 

V.     Aktuelle Steuerfragen beim GmbH-Gesellschafter
         •    Neues zum Verlustentstehungszeitpunkt nach § 17 EStG – Wie lassen sich Verluste vor Löschung verwirklichen? 
         •    Ausgefallene Gesellschafterdarlehn und Bürgschaftsinanspruchnahmen im Rahmen des § 17 EStG
         •    Verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen als Arbeitslohn

VI.    Sonstige aktuelle Entwicklungen

 

Sa. 29.07.2017
Aktuelles zum Verfahrensrecht und zum finanzgerichtlichen Verfahren
VorsRiFG a.D. Ulrich Krömker

1.      AO-Reform - Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens vom 18.7.2016 (BGBl. I 2016, 1679)
         1.1      Neufassung der §§ 80, 80a AO – Bevollmächtigung 
         1.2      Risikomanagement und vollautomatische Steuerfestsetzung
         1.3      § 93c AO nF- Datenübermittlung durch Dritte-, § 155 Abs. 4 – Automatische Steuerfestsetzung – und
                     § 150 Abs. 7 AO 
         1.4      Bekanntgabe von Verwaltungsakten durch Datenabruf
         1.5      Fristverlängerungen, Verspätungszuschlag ,§§ 149,152 AO nF
                     1.5.1   Fortgeltung des bisherigen Rechts:
                     1.5.2   Erläuterungen zu §§ 109, 149 AO nF
                     1.5.3   Erläuterungen zu § 152 AO nF
         1.6      Änderung wegen Schreib- und Rechenfehler bei Erstellung einer Steuererklärung, § 173a AO nF
         1.7      § 175b AO n.F. - Änderung von Steuerbescheiden bei Datenübermittlung durch Dritte
         1.8      Weitere Neuregelungen durch die AO-Reform: Verbindliche Auskunft, Belegvorhalte- statt Belegvorlagepflicht
         1.9      Reformperspektiven
2.      Neuregelung der Kassenführung – Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen 
         v. 22.12. 2016, BGBl. I 2016, 3152 
         2.1      Einleitung
         2.2      § 146 Absatz 1 AO Ordnungsvorschriften für die Buchführung und für Aufzeichnungen 
         2.3      § 146a Ordnungsvorschrift für die Buchführung und für Aufzeichnungen mittels elektronischer Aufzeichnungssysteme; Verordnungsermächtigung
         2.4      Mitteilungspflichten an die Finanzbehörden nach 146a Absatz  4 AO
         2.5      Neuregelung einer Belegausgabepflicht gem. § 146a Abs. 2 AO
         2.6      Neuregelung einer Kassennachschau
         2.7      Übergangsregelungen zu den elektronischen Registrierkassen und Bedeutung der sog. Kassenrichtlinien
3.      Änderungen des AEAO
         3.1      AEAO zu § 73 – Haftung bei Organschaft 
         3.2      AEAO zu § 74 AO – Haftung des Eigentümers von Gegenständen bei wesentlicher Beteiligung
         3.3      AEAO zu § 89 AO – Beratung, Auskunft  
         3.4      AEAO zu § 108 AO – Fristen und Termine
         3.5      AEAO zu § 171 Abs. 3 AO – Ablaufhemmung durch Antrag auf  Steuerfestsetzung
         3.6      AEAO zu § 171 AO – Ablaufhemmung wegen  Ermittlungen der Steuerfahndung nach § 171 Abs. 5 Satz 1 AO 
         3.7      AEAO zu § 153 AO – Berichtigung von Erklärungen
4.      Aktuelle Praxishinweise 
         4.1      Entwicklungen zur Selbstanzeige nach § 371 AO – FinMin NRW v. 12.1.2016 – S 0702 – 8f – V A 1 und
                     Positionspapier des BMF IV A 4 – S 702/13/10001-12
         4.2      Aussetzung des Steuerstrafverfahrens nach § 396 AO
         4.3      Bp im Spannungsfeld zu steuerstrafrechtlichen Verfahren 
5.      Aktuelle BFH- und FG-Rechtsprechung